Texas - Studieren im Wilden Westen!

Texas Studium

„Wer die Möglichkeit geboten bekommt, der sollte es unbedingt tun!“ Dies ist der meistverwendete Satz, den Studenten, welche ein oder mehrere Semester in Texas studieren konnten sagen, wenn sie nach ihren Erfahrungen gefragt werden.

Studieren in Texas ist ein Abenteuer und eine Erfahrung, die sich auf das spätere Leben normalerweise nur positiv auswirkt. Jeder Auslandsaufenthalt ist in erster Linie ein Abenteuer, ein Loslösen aus den alten und bekannten Linien und Grenzen. Die Studenten sind durch einen solchen Aufenthalt oftmals das erste Mal in ihrem bisherigen Leben so weit und so lange von ihrer Familie und ihren Freunden, ihrem gewohnten Umfeld getrennt und müssen sich selbst und ohne große Hilfe vertrauter Personen mit den neuen und ungewohnten Anforderungen auseinandersetzten. Ein Texas Studium ist dennoch immer etwas ganz Besonderes.

Der durchschnittliche Deutsche verbindet den Bundesstaat Texas in erster Linie mit dem typischen Bild des Wilden Westens. Rinder und Viehzüchter, Cowboys und ihre Geschichten. Indianer und Wüste, endlose Sand- und Staubebenen und natürlich die Geisterstädte. Sicher lassen sich genau diese Vorstellungen in Texas tatsächlich finden. Man könnte fast sagen, wenn schon in Texas, dann muss man sich dies anschauen.

Aber Texas kann auch ganz anders!

Erinnert man sich nur einmal an Serien wie Dallas.
Schnell ändert sich das Vorstellungsbild des Landes.
Wolkenkratzer, große Autos, reiche Ölbarone. Auch dies entspricht durchaus der Realität. Das bedeutet, in Texas liegt alles Unvergleichliche so eng beieinander, dass sich ein Vergleich förmlich aufdrängt. Eines ist bei allen Vorstellungen und auch in der Realität immer präsent: der Texas-Hut.

Früher oder später kauft sich jeder Texaner und auch jeder Texasbesucher eine solche Kopgbedeckung - ein Muss in dem Wüstenstaat.

Ab gesehen von den erwähnten Sehenswürdigkeiten, welche es in Texas gibt, ist auch die Struktur der verschiedenen Universitäten einladend und spannend.

Ein gutes Beispiel ist die Texas A6M University

Der Vorteil, den amerikanische Studenten genießen können, ist die Tatsache, dass Vorlesungen üblicherweise nicht in gigantischen und überfüllten Hörsälen wie in Deutschland abgehalten werden, sondern in Räumen, die nicht größer als ein Klassenraum sind. Nach einigen wenigen Tagen kennt der Professor, der Dozent seine Studenten beim Namen und kann genau auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingehen und reagieren.

Hausaufgaben werden in regelmäßigen Abständen gestellt. Die Bewertung dieser fließt unweigerlich in die Endnote ein. So finden sich noch einige interessante Unterschiede, die das Semester interessant werden lassen.Natürlich sollte der Austauschstudent in Texas nicht nur vor seinen Büchern sitzen und nur lernen. Es gibt viel zu viel zu entdecken und zu erleben. Das wissen auch die Dozenten und drücken hier und da sicher auch mal ein Auge zu.

Das bedeutet nicht, dass auf texanischen Universitäten nichts gelernt werden muss. Eine Schwierigkeit ist für einige Austauschstudenten sicherlich die Sprache. Das aus der Schule in Deutschland gelernte Oxfordenglisch hilft hier nur begrenzt weiter. Texaner haben einen ganz eigenen Dialekt, der für Neuankömmlinge im ersten Moment sehr fremd klingt. Aber auch das ist kein wirkliches Problem. Erstens wissen die Texaner das und passen sich mühelos an und zweitens können die meisten von ihnen kein Deutsch und sind dankbar für jeden Versuch sich mit ihnen in ihrer Muttersprache auseinanderzusetzen.